Bei einer Azimutalmontierung dagegen liegen die Bewegungs-
Azimutale Montierungen machen es dem Anfänger allerdings nicht leicht, Objekte am Himmel nachzuführen. Denn der Sterngucker muss das Teleskop in zwei Richtungen gleichzeitig schwenken. Während dies manchen Beobachtern schon bald in Fleisch und Blut übergeht, treibt es andere fast zur Verzweiflung. Eine innovative Hightech-
Lassen Sie bei der Wahl der Montierung Ihre persönlichen Vorlieben mit einfließen. Macht es Ihnen nichts aus, mit Geräten umzugehen, für die man zum Aufstellen Werkzeug und einen Hang zur Mathematik braucht? Oder suchen Sie die astronomische Entsprechung zu einer Schnappschuss-
Das Muss an Zubehör
Mittlerweile haben wir zahlreiche Punkte behandelt und hoffentlich ist Ihnen dadurch der Fachjargon mancher Verkäufer oder Beobachter schon etwas verständlicher geworden. Doch bevor Sie zum Kauf schreiten, müssen noch ein paar letzte Themen angesprochen werden. Die meisten von uns denken beim Stichwort »Teleskop« an etwas Großes. Dies ist auch das Erste, was einem in Katalogen und Anzeigen entgegen springt. Aber genauso wie man ein Auto nicht ohne Zündschlüssel vom Parkplatz des Autohändlers fahren kann, braucht man für ein Teleskop ein paar kleine Dinge, bevor die Reise zu den Sternen beginnt.
Okulare
Verschiedene Lichtstrahlen von einer bestimmten Stelle eines entfernten Objekts werden vom Objektiv eines Fernrohrs in einem einzigen Brennpunkt gebündelt. Auf diese Weise entsteht in der Brennebene ein lichtstarkes Abbild des gesamten betrachteten Objekts – die Summe aller Brennpunkte. Um sich dieses Bild nun ansehen zu können, benötigt man Okulare, also die dem Auge zugewandten Linsen des Fernrohrs. Wechselt man ein Okular aus, so ändert sich dadurch die Vergrößerung des Teleskops. Diese ergibt sich rein rechnerisch aus der Brennweite des Objektivs geteilt durch die Brennweite des Okulars. Jeder Fernrohr-
Bei den meisten Fernrohren werden ein oder zwei Okulare mitgeliefert. Ideal wäre es, wenn Sie sich darüber hinaus einen Satz an Okularen zulegen, der den ganzen Vergrößerungs-
Noch ein wichtiger Hinweis: Die besseren Okular-
Sucher
Sie haben sich nun für Ihr erstes Fernrohr entschieden, haben es aufgebaut und das Okular eingesetzt. Jetzt wollen Sie mit der Himmelsbeobachtung beginnen. Durch einfaches Zielen am Teleskop-
Ein Sucherfernrohr hat mehrere Vorteile: Da sein Objektiv größer ist als die Pupille unserer Augen, werden die Sterne heller. Durch die stärkeren Sucher kann man sich sogar einige Sternhaufen und Nebel direkt anschauen. Und mit einem gut justierten Sucherfernrohr lässt sich das Teleskop viel genauer ausrichten, als mit Kimme und Korn oder einem Reflexvisier. Dies ist besonders für Fernrohre mit langer Brennweite und kleinem Gesichtsfeld wichtig.
Die Kehrseite der Medaille ist, dass die meisten Sucherfernrohre die Bilder verkehrt herum zeigen und dass viele der einfachen Modelle nur schlecht für Brillenträger geeignet sind. In jedem Fall sollten Sie Sucher vermeiden, die Ihnen keine scharfen Bilder liefern.
Sternkarten
Wenn Sie mit Ihrem Auto auf eine Fahrt ins Blaue gehen wollen, brauchen Sie Karten, um sich zurechtzufinden. Das Gleiche gilt für einen astronomischen Ausflug mit einem Fernrohr. Vielleicht haben Sie schon eine drehbare Sternkarte, die sehr hilfreich ist, um Sternbilder zu identifizieren. Sie sollten sich auf jeden Fall mit einer solchen Karte vertraut machen, bevor Sie mit Ihren Teleskop-
Einsteigern und Hobby-














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