Beim Aufräumen im Keller der Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen entdeckten Mitarbeiter vor ein paar Jahren 19 Mumien. Jetzt stehen
diese im Mittelpunkt der größten Mumienausstellung aller Zeiten.
Sie stammen aus Ägypten, Amerika, Asien und der Südsee. Und kein Mensch wusste von ihrer Existenz. In den alten Museumsinventaren waren sie zwar verzeichnet, als »Kriegsverlust« aber abgeschrieben. Doch die Mumien waren noch da und ruhten in ihren hundert Jahre alten Vitrinen. An einem denkwürdigen Tag im Jahr 2004 stießen die Mannheimer schließlich in den eigenen Depots auf die verschollen geglaubten Toten – und behielten den sensationellen Fund für sich.
O.g. Bilder einer Ausstellung habe ich mit großen Interesse gelesen. Besonders beeindruckend sind, neben den Dastellungen, die Details, die über die Einzelschicksale der Verstorbenen bekannt sind. Jeder weiß: Dies setzt den Einsatz modernster wissenschaftlicher Methoden voraus, wobei unterschiedlichste Fachrichtungen Hand in Hand gehen.
Gern hätte ich mehr darüber erfahren, welches Verfahren jeweils diesen Kenntnissgewinn ermöglicht hat. Woher wissen wir, dass eine Frau, die vor 600 Jahren in Peru an der Küste lebte, aber keiner Meeresfrüchte aß und an Wirbelsäulentuberkulose erkrankt war? Sicher ergäbe die Darstellung unterschiedlicher wiss. Methoden der modernen Archäologie auch eine interessante Rubrik für die neue EPOC.
Mit freundlichen Grüßen
Antwort der Redaktion: Sehr geehrter Herr Ludwig,
herzlichen Dank für Ihre Anregung.
Wir haben immer wieder über die naturwissenschaftlichen Methoden berichtet - und werden dies auch weiterhin tun. In den ersten Jahren von »Abenteuer Archäologie« hatten wir dazu sogar eigens eine Rubrik: Handwerk der Archäologen. Schauen Sie mal hier:
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1. Mehr Details?
27.11.2007, Alexander Ludwig, LeipzigO.g. Bilder einer Ausstellung habe ich mit großen Interesse gelesen. Besonders beeindruckend sind, neben den Dastellungen, die Details, die über die Einzelschicksale der Verstorbenen bekannt sind. Jeder weiß: Dies setzt den Einsatz modernster wissenschaftlicher Methoden voraus, wobei unterschiedlichste Fachrichtungen Hand in Hand gehen.
Gern hätte ich mehr darüber erfahren, welches Verfahren jeweils diesen Kenntnissgewinn ermöglicht hat. Woher wissen wir, dass eine Frau, die vor 600 Jahren in Peru an der Küste lebte, aber keiner Meeresfrüchte aß und an Wirbelsäulentuberkulose erkrankt war? Sicher ergäbe die Darstellung unterschiedlicher wiss. Methoden der modernen Archäologie auch eine interessante Rubrik für die neue EPOC.
Mit freundlichen Grüßen