Wasser für Mexiko
Ein Netz von Kanälen und Aquädukten führte kostbares Wasser zu den Feldern der ersten Bauern des amerikanischen Kontinents.
Sollten die ersten Bauern des Kontinents darin das Wirken eines Gottes gesehen haben, so ließen sie sich davon dennoch nicht unterkriegen. Niemand weiß genau zu sagen, wann und wo sie all die Techniken ersannen, Wasser zu speichern und auf Felder zu leiten. Doch als die Spanier dort einfielen, war die Region von Kanälen und Aquädukten durchzogen. Ein gewaltiger Damm, der um 750 v. Chr. gebaute Purrón im Tehuacán-Tal, begrenzte bis ins 18. Jahrhundert den größten Wasserspeicher Amerikas. Um dieses 400 Meter lange, 100 Meter breite und fast 25 Meter hohe Bauwerk zu errichten, mussten 2,64 Millionen Kubikmeter Erde herangetragen werden. Und das ohne Wagen und Zugtiere.


Der Geologe S. Christopher Caran und der Anthropologe James A. Neely teilen seit Langem das Interesse für prähistorische Wasserbausysteme in Mexiko und im Südwesten der USA.
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