Anders als bislang vermutet, trugen die Wikingerinnen demnach im achten und neunten Jahrhundert über ihrem Unterrock kein Hängekleid, sondern lediglich eine bunte, nach vorne offene Schleppe. Deren Träger wurden durch eine Kette, die an zwei schalenförmigen Schnallen über den Brüsten befestigt war, an der Taille zusammengehalten. Offenbar sollten das offene Vorderteil und der auffällige Verschluss die weiblichen Rundungen betonen.
Im späten zehnten Jahrhundert setzte das expandierende Christentum dem freizügigen Treiben im hohen Norden allerdings ein Ende. Etwa zur gleichen Zeit brachen auch die Handelsbeziehungen in den Orient ab. Stattdessen blühten nun die Geschäfte mit Westeuropa und dem Byzantinischen Reich.
Christoph Marty





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1. Verallgemeinerung auf Grund von Einzelfunden
23.02.2010, Peter IhdeViel zu oft werden wegen eines Funds ganze Volksstämme und die unterschiedlichsten Regionen dazu in einen Topf geschmissen.
Genauso gut wie man von Grabbeigaben nicht unbedingt auf die normale Kleidung und Schmuck der Lebenden schließen kann. Teilweise schon witzig wäre es, z. B. aus der Kleidung der Toten der heutigen Beerdigung von der Kleidung auf den Alltag der Lebenden schließen zu wollen.