Mais hat in Ecuador bereits eine circa 5 300 Jahre lange Tradition. Einige der angekohlten Mahlzeiten haben sich in Keramiktöpfen aus Loma Alta, der ältesten bekannten Siedlung im Westen Ecuadors bis heute erhalten. Wie Scott Raymond von der University of Calgary, Kanada, berichtet ist dies der bisher älteste Beweis für den Maisanbau in Südamerika – denn organisches Material zerfällt in dem feuchten Klima recht schnell, sodass nur selten Spuren davon erhalten bleiben.
Raymond hatte die Überreste mit einem speziellen Mikroskop untersucht und Partikel von Maisstärke entdeckt. Offenbar hatte man die Maiskörner in Wasser oder Suppe, erhitzt, um sie genießbar zu machen. Erstmals gezüchtet wurde Mais im mittelamerikanischen Mexiko wohl schon vor rund 9 000 Jahren. Nach und nach verbreiteten sich die domestizierten Pflanzen über den gesamten Kontinent. Heute sind die USA der wichtigste Maisproduzent weltweit.
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